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Kiefer

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Kiefern
Gemeine Kiefer (Pinus sylvestris)
Vorlage:Taxonomy
Vorlage:Divisio: Nadelholzgewächse (Pinophyta)
Vorlage:Classis: Pinopsida
Vorlage:Ordo: Kiefernartige (Pinales)
Vorlage:Familia: Kieferngewächse (Pinaceae)
Vorlage:Subfamilia: Pinoideae
Vorlage:Genus: Kiefern
Wissenschaftlicher Name
Pinus
L.
Datei:Zapfen von Pinus halepensis mugo und pinea.jpg
Zapfen der Aleppo-Kiefer (P. halepensis, links), der Bergkiefer (P. mugo, Mitte) und der Pinie (P. pinea, rechts).
Datei:Stamm.svg
Querschnitt durch einen fünfjährigen Kiefernstamm
Datei:Nadelnkieferp.jpg
Am Zweig umschließt eine Scheide mehrere Kiefernnadeln eines Kurztriebes.

Die Kiefern oder Föhren (Pinus) bilden eine Gattung von Nadelholzgewächsen (Pinophyta) in der Familie der Kieferngewächse (Pinaceae). Das Wort Föhre ist in fast allen germanischen Sprachen vorhanden, z. B. engl. fir. Kiefer ist vermutlich durch Zusammenziehung von Kienföhre entstanden und ist erst ab dem 16. Jahrhundert belegt.

Beschreibung

Die meisten Kiefernarten wachsen als Bäume, einige auch als Sträucher. Kiefern sind immergrün; ihre Nadeln sind im Vergleich mit anderen Nadelbaumgattungen besonders lang. Sie stehen je nach Art zu zweit, zu dritt oder zu fünft an einem Kurztrieb, während sonst (Fichte, Tanne) die Nadeln einzeln aus den Zweigen wachsen (siehe Bild). Kiefern erreichen eine Wuchshöhe bis etwa 40 m und können bis 300 Jahre alt werden. Blütezeit ist von April bis Mai.

Verbreitung und Nutzung

Kiefern sind vor allem auf der Nordhalbkugel heimisch. Verbreitungsschwerpunkt sind kühl-feuchte Klimabereiche, es werden aber von vielen Arten auch subtropische und tropische Bereiche besiedelt. Angebaut werden Kiefern inzwischen weltweit - außer in der Antarktis. Insbesondere in Korea und Japan kommt der Kiefer eine besondere symbolische Bedeutungskraft zu, sie werden dort als Symbole für Stärke, Langlebigkeit und beständige Geduld angesehen. Kiefern sind daher in diesen Ländern besonders oft in mühevoll ausgestalteter Form bei Tempel-und Gartenanlagen zu finden.

Kiefern sind weltweit gesehen die wichtigsten Baumarten der Forstwirtschaft. Meist anspruchslos und gutwüchsig, werden sie oft an Stelle der einheimischen Baumarten für die effektive Wiederaufforstungen nach Waldzerstörungen und Rodungen verwendet. Kiefern werden in den Tropen und Subtropen in Holzplantagen angebaut. Auch im Mittelmeergebiet und in Japan finden sich große Flächen mit Kiefernbestand. In Mitteleuropa wurden große Waldflächen weit über ihr natürliches Vorkommen mit der Waldkiefer in Monokultur aufgeforstet. Diese Reinbestände sind zwar einfach zu begründen und zu ernten, sind aber viel anfälliger für Waldbrände und Insektenbefall als naturnähere Mischwälder; mittelfristig führen sie auch zur Auslaugung und Versauerung der Böden.

Das Holz der Kiefern ist meist leicht und harzreich. Der Duft des Holzes ist sehr aromatisch. Es kann als Bauholz, zum Innenausbau, als Möbelholz und zur Papierherstellung verwendet werden. Auch Keloholz, abgestorbenes, natürlich getrocknetes Kiefernholz kann genutzt werden.

Kiefern werden zur Harz- und Pechgewinnung genutzt. Die Samen einzelner Kiefernarten sind so groß, dass sie als Nahrungsmittel verwendet werden (Pinienkerne).

Systematik

Die Gattung Kiefern (Pinus) wird in drei Vorlage:Subgenusen unterteilt:

  • Ducampopinus: Die Vertreter dieser Untergattung werden häufig auch in die Untergattung Strobus eingeordnet. Mit meist 1, 2, 3, 4 bis 5 Nadeln pro Kurztrieb und 1 Leitbündel im Zentralstrang; Zapfenschuppen mit dorsalem Umbo (aus lat. umbo „Schild, Schildbuckel, Ellenbogen“: Fortsatz an den Zapfenschuppen).
  • Strobus: Mit meist 5 Nadeln pro Kurztrieb und nur 1 Leitbündel im Zentralstrang; Zapfenschuppen mit terminalem Umbo.
  • Pinus: Mit meist 2, 3 bis 5 Nadeln pro Kurztrieb und 2 Leitbündeln im Zentralstrang; Zapfenschuppen mit dorsalem Umbo.

Die Untergattungen selbst werden teilweise nochmals in Sektionen und Untersektionen aufgeteilt.

Man unterscheidet zirka 115 Arten in der Gattung Pinus (Auswahl):

Eine nach Vorkommen geordnete Aufzählung findet sich in der Liste der Kiefernarten.

Krankheiten

Symbolik

In China gilt die Kiefer als Symbol für langes Leben, Beständigkeit und Selbstzucht. Gemeinsam mit Pflaume und Bambus zählt sie zu den drei Freunden des Winters.

Weblinks

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