The MobileFrontend should be working again on the ScoutWikis

Schocklagerung

Aus Pfadiwiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Bei einem Volumenmangelschock hat der Körper zu wenig Blut zur Verfügung um alle Organe ausreichend zu Versorgen. Dies tritt insbesondere nach hohem Blutverlust (z.b. nach einer Stichverletzung oder einer Inneren Blutung) auf.

Die Unterversorgung ist vor allem für die inneren Organe (im Bauchbereich) und das Hirn gefährlich. Ziel der Schocklagerung ist deshalb, das diese Organe mehr Blut erhalten. Ein Schock ist lebensgefährlich, und gehört in die Behandlung eines Arztes. Die Schocklagerung ist keine Heilung, sondern sollte den Körper stabilisieren, bis die Rettungskräfte eintreffen.

Falls der Patient bewusstlos wird, ist er unverzüglich in die Stabile Seitenlage zu bringen, zudem können die Füsse etwas erhöht werden, so dass das Blut in den Bauch und Kopf zurück strömt. Ein Schockpatient muss ununterbrochen überwacht werden.

Vorgehen

Schocklagerung.jpg

Bei der Schocklagerung liegt der Patient flach am Boden, die Arme liegen flach neben ihm, und die Beine sind hoch gelager, so das sich ein Gefälle von ca. 15% ergiebt. Dadurch kann das Blut aus den Beine in die Organe zurück fliessen.

Kardiogener Schock

Bei einem kardiogenen Schock sollte der Patient nicht in die normale Schocklagerung gebracht werden, sondern in die Oberkörper-Hoch-Lagerung. Ein kardiogener Schock kann an dem tiefen, unregelmässigen Puls (im Gegensatz zum Volumenmangelschock hoch und flach) erkannt werden.

Siehe auch

Verschiedene Lagerungen

Category firstaid.png

Samariter-Inhalte
(siehe auch: Kategorie Samariter)

Weiteres: Apotheke | Notfallblatt


Wichtiger Hinweis für Beiträge im Bereich Gesundheit


Informationen aus dem Pfadiwiki sollten niemals als alleinige Quelle für gesundheitsbezogene Entscheidungen verwendet werden. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss ein Arzt oder Apotheker aufgesucht werden.

Die Artikel des Pfadiwikis werden offen und ohne direkte redaktionelle Begleitung und Kontrolle bereitgestellt. Auch wenn fast alle Teilnehmer ständig an ihrer Verbesserung arbeiten, können Beiträge falsch sein und möglicherweise sogar gesundheitsgefährdende Empfehlungen enthalten.

Nehme niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Arzt oder Apotheker ein!