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JuBla

Aus Pfadiwiki
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Blauring & Jungwacht sind mit 32'000 Mitgliedern die grössten katholischen Kinder- und Jugendverbände der Schweiz. Ein vielfältiges Angebot lädt Kinder und Jugendliche ein, Neues zu erleben und ihre eigenen Fähigkeiten zu entdecken. Jungwacht und Blauring ist mit der Pfadi gut vergleichbar jedoch mit weniger Teilnehmer.


Angebot der Jubla

...einen Freiraum, in dem sich Kinder und Jugendliche entfalten können und akzeptiert werden.
...eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung, die Verantwortungsbewusstsein fördert und Lebenserfahrungen ermöglicht.
...ein vielseitiges Angebot an Aktivitäten, das von den Kindern und Jugendlichen mitbestimmt und ausgestaltet wird.
...eine Gemeinschaft, in der Glauben und Rituale eine wichtige Rolle spielen.
...einen Ort, wo Kinder und Jugendliche eigene Fähigkeiten ohne Leistungsdruck entdecken und erleben können.
...einen Platz, an dem Kinder und Jugendliche in ihrem Selbstbewusstsein gestärkt werden.
...Lebensfreu(n)de.

Aufbau

Rund 15'000 Mädchen und 10'000 Knaben werden auf Pfarreiebene von ungefähr 7'000 jugendlichen Leiterinnen und Leitern ehrenamtlich betreut. Mädchen können im Blauring mitmachen, Knaben in der Jungwacht. In einigen Pfarreien haben sich Blauring & Jungwacht zur Jubla zusammengeschlossen und treffen sich in gemischten Gruppen.

Das Leben in Blauring & Jungwacht spielt sich vorwiegend in der Kindergruppe mit Gleichaltrigen ab. Alle Kindergruppen einer Pfarrei bilden zusammen eine Schar. Die Scharleitung und das restliche Leitungsteam planen und koordinieren das gemeinsame Scharleben, welches jedes Jahr zahlreiche Aktivitäten (Ausflüge, Spiele, Lager...) bietet.

Geschichte

Zur Entstehung der beiden Jugendverbände Im Übergang vom 19. ins 20. Jahrhundert entstanden auf dem Hintergrund einer weiter gefassten katholischen Bewegung verschiedene katholische "Jünglingsvereinigungen", die sich im Schweizerischen Jungmannschaftsverband (SKJV) zusammenschlossen.

Zur Gründung der Jungwacht Die erste Jungwachtschar wurde am 26. Juni 1932 in Birsfelden gegründet - sie war also eine lokale Entstehung. Auch danach waren die Gründungen von Jungwachtscharen zunächst Initiativen von einzelnen Pfarreien. Hinzu kommt jedoch, dass an der Verbandsführertagung des SKJV im September 1932 vorgeschlagen wurde, die Kindergruppen als Vorstufe zu den katholischen Jugendgruppen in den Pfarreien zusammenzuschliessen. Es existierten in der katholischen Verbandswelt bereits viele Kombinationen mit "-wacht", "-bund", "-schaft" und "Jung-". Benannt wurde die Jungwacht durch den Präses der ersten Jungwacht in Birsfelden. Dieser Name wurde später für den Zusammenschluss festgelegt.

Zur Gründung des Blauring Der Blauring wurde als Kinderstufe der damaligen Jungfrauen-Kongregation gegründet. Ihre Mitglieder wünschten sich zunächst ein stärkeres Eigenleben und mehr Spiel und Gesang bei ihren Zusammenkünften. Am 17. September 1933 wurden an einer Versammlung die Grundlinien des neuen Mädchenverbands (nach bereits verbreiteten Gruppengrundsätzen) festgelegt. Der Name ist Symbol für die Gemeinschaft (Ring) und das Weibliche; Maria (blau).

Vereinigung

Zusammenarbeit Blauring und Jungwacht In den 70er-Jahren haben sich Blauring und Jungwacht von ihren Gründerverbänden (Jungmannschaftsverband und Marianische Kongregation) gelöst und eine Zusammenarbeit begonnen. Der gesellschaftliche und kirchliche Umbruch jener Zeit beeinflusste auch die Zielsetzungen und Methoden von Blauring und Jungwacht. Aus volkskirchlich orientierten Verbänden wurden Kinderorganisationen mit einer christlich geprägten Freizeitkultur und gesellschaftlichen Zielsetzungen.

Gesellschaftspolitische Entwicklungen

Blauring & Jungwacht leisten und leisteten nicht nur pädagogische Arbeit für Kinder und Jugendliche, sondern haben auch immer wieder als Impulsgeber für Kirche und Gesellschaft eine wichtige Rolle gespielt: So war die Zeitschrift "tut", die heute ein eigenständiges Heft für Kinder zwischen 9 und 14 Jahren ist, ab 1960 die Zeitschrift der Jungwacht. Das Fastenopfer entwickelte sich aus dem 25-Jahr-Jubiläum der Jungwacht, das der Mission gewidmet war. Heute ist dieses Fastenopfer eines der wichtigsten Schweizer Projekte im Bereich Entwicklungszusammenarbeit. In Folge des Jahresthemas "Friede ha, mier fanget aa" im Jahre 1981 entstand mit weiteren Trägern aus einem Projekt das Friedensdorf in Flüeli-Ranft, das seit 1971 in Broc angesiedelt ist.

Links

Jungwacht Windisch
Bundesleitung