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Ahorn

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Pflanze
Ahorn

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Gattung

Ahorne

Wissenschaftlicher Name

Acer


Ein Ahorn ist ein sommergrüner Baum oder Strauch. Die Laubblätter sind meist handförmig gelappt und gegenständig. Je nach Autor gibt es 110 bis 200 Ahorn-Arten.

Erkennung

Ahorne sind in der Regel gut an dem handförmig gelappten Blatt zu erkennen.

Verbreitung

Ahorne sind in den gemässigten Zonen den Nordhalbkugel heimisch . Man finden sie in Europa, Marokko, den USA, Kanada, Mexiko une einzelnen Gebieten in Asien (vor allem China und im Himalaja). Seit den Eiszeiten sind in Europa nur noch wenige Arten heimisch.

Verwendung

Das Ahornholz ist gelblich weiss bis weiss gefärbt. Die Jahresringe sind zwar erkennbar, Splint und Kern setzen sich jedoch nicht voneinander ab, sondern sind farbgleich. Das mittelschwere, elastische, zähe, harte Holz schwindet nur gering. Die Biegefestigkeit ist gut. Ahornholz wird nur im Innenausbau verwendet, da es auf dauer nicht wetterfest ist.

Ahornholz ist ein gutes Brennholz und ist zum Schnitzen geeignet.

Unterarten

In Mitteleuropa sind drei Ahornarten heimisch:

  • Der Bergahorn kann über 30 Meter hoch und über 500 Jahre alt werden. Die Rinde bei jungen Bäumen ist hell-braun-grau und glatt. Sie wird mit der Zeit dunkelgrau und blättert plattig ab. Das Aussehen des Stamms ist dann platanenähnlich. Die Blätter sind fünflappig (die mittleren drei Blattlappen sind voll ausgebildet). Im Gegensatz zum Spitzahorn sind die Blattlappen des Bergahorns kürzer zugespitzt und die Spitzen der Blattlappen nicht in langen, schmalen Zipfeln ausgezogen. Die Blätter werden ca. 20 cm lang und etwa 15 cm breit. Auf der Oberseite sind sie dunkelgrün, auf der Unterseite heller gefärbt und sehr leicht behaart. Der Bergahorn ist die häufigste Ahornart in Mitteleuropa. Sein Verbreitungsschwerpunkt liegt in den süd- und mitteleuropäischen Gebirgen. In den Alpen wächst er bis zu 2000 Müm.
  • Der Feldahorn bleibt meistens strauchartig und ist nur unter guten Bedingungen als Baum mit Höhen zwischen 10 und 15 Metern zu sehen. Die Rinde ist braungrau und netzrissig. Die Blätter sind gegenständig, drei- bis fünflappig, mit stumpfen Blattlappen. Der Blattrand ist gebuchtet, die Buchten zwischen den Lappen sind stets abgerundet. Im Oktober färben sie sich gelb oder seltener orange, bevor sie abfallen. Die Früchte sind graufilzige Nüsschen mit zwei fast waagrecht abstehenden Flügeln. Die Blütezeit ist im Mai und Juni. Der Feldahorn ist fast überall in Europa, Westasien und Nordwestafrika zu finden. In den Ampen wächst er bis ca. 800 Müm.
  • Der Spitzahorn (auch Spitzblättriger Ahorn genannt) gehört zu den häufigsten Bäumen in Mitteleuropa Er wird durchschnittlich 20 bis 30 m hoch und kann etwa 150, maximal 200 Jahre alt werden. Seine Rinde ist in der Jugend glatt und blassbraun; mit der Zeit wird sie dunkelbraun oder grau. Die Blätter sind handförmig, fünflappig mit lang zugespitzten, ganzrandigen Blattlappen. Die Buchten zwischen den Lappen sind stets stumpf. Die Blütezeit ist im April bis Mai und beginnt schon vor dem Austrieb der Blätter. Der Spitzahorn ist bis weit in den Norden Europas heimisch. In Westeuropa (Frankreich, Nordwestdeutschland) ist er allerdings kaum zu finden. Der Spitzahorn wächst in den Gebirgen Pyrenäen, Apennin, Kaukasus und den Alpen. In den Alpen erreicht er eine Höhe von bis 1000 Müm, im Unterwallis kommt er aber auch bis etwa 1600 Müm vor.

Besonderes

  • Aus dem Saft des in Nordamerika heimischen Zucker-Ahorns wird Ahornsirup gewonnen. Dieser wird durch Einkochen der nach Anzapfen aus dem Stamm austretenden Baumsäfte hergestellt.
  • Die Fahne Kanadas ist ein Ahornblatt

siehe Auch


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Naturkunde-Inhalte
(siehe auch: Kategorie Naturkunde)