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Joseph Rudyard Kipling

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Joseph Rudyard Kipling wurde am 30. Dezember 1865 in Bombay, Indien, geboren. Sein Vater war John Lockwood Kipling, ein Lehrer an der örtlichen Jeejeebhoy Kunstschule und späterer Direktor des Museums von Lahore, seine Mutter hieß Alice (geb. Macdonald). Seinen ausgefallenen Vornamen Rudyard verdankt er dem Lake Rudyard in Staffordshire, an dem seine Eltern sich verlobt hatten.

Mit sechs Jahren schickten seine Eltern Rudyard nach England. Dort lebte er bei bei Pflegeeltern und besuchte die Schule, erst in Southsea und später das United Services College in Devon.

1882, 17-jährig, kehrte Rudyard Kipling nach Lahore (damals Indien, heute in Pakistan) zurück, wo seine Eltern inzwischen lebten. Er arbeitete dort zunächst als Redakteur einer örtlichen Zeitung und begann Lyrik und Erzählungen zu schreiben. Ab Mitte der 1880er Jahre bereiste er den indischen Subkontinent als Korrespondent einer Zeitung. Bis 1888 hatte er bereits sechs Bände mit Kurzgeschichten veröffentlícht, die sehr erfolgreich waren

1889 kehrte Rudyard kipling nach England zurück und ließ sich in London nieder. Er wurde berühmt mit seinen realistischen Erzählungen und Gedichte, in die er die Rhythmen der Umgangssprache und den Slang, beispielsweise von Soldaten, meisterhaft integrierte.

1892 heiratete er Caroline Balastier und lebte mit ihr die nächsten vier Jahre in den Vereinigten Staaten. In dieser Zeit begann er Kinder- und Jugendbücher zu schreiben, unter anderem sein heute in Deutschland bekanntestes Werk: Das Dschungelbuch (1894) das dann BiPi ist Basis für seine Meutenarbeit nutzte.

Zu einem Synonym des Imperialismus wurde der Titel seines Gedichts The White Man's Burden von 1899, mit dem er die Zivilisierung der "Wilden" zu einer ethischen Last verklärt, die dem "Weißen Mann" auferlegt sei.

1901 erschien der Roman Kim, der bis heute als eines von Kiplings bedeutendsten Werken gilt. Kim, Sohn eines irischen Soldaten, wächst als Waisenkind auf den Straßen Lahores auf, wo er, trotz seiner britischen Abstammung als "Eingeborener" gilt. Den Roman durchzieht eine Kriminal- und Spionagegeschichte, die als Anlass dient, Kim durch große Teile Indiens reisen und die jeweiligen Gebräuche erleben zu lassen. Der Roman gilt als eine der besten literarischen Darstellungen Indiens in der Kolonialzeit - eine Wertung, der sich auch viele heutige indische und pakistanische Autoren und Kritiker anschließen. Dieser Junge, bzw. dieses Buch gab den Kimspielen ihren Namen.

Während des Burenkriegs hielt sich Kipling zeitweise in Südafrika auf. 1907 wurde ihm als erstem englischen Schriftsteller der Literaturnobelpreis verliehen.

Nach dem Ersten Weltkrieg ging Kiplings Popularität zurück. Kipling schrieb bis in die frühen 1930er Jahre hinein, wenn auch der Erfolg immer mehr ausblieb. Er starb 18.Januar 1936 an einer Gehirnblutung in London

sieh eauch

  • Der Text basiert auf einem Artikel in der wikipedia mit dem Stand 22.11.2005
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Dieser Artikel basiert auf einem Artikel von Gondi-Online.